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Im Sinne des Mehr-Ebenen-Ansatzes verfolgt dieses Projekt das Ziel, „Information und aktives Training für Paare mit dem Einsatz von professionellen Fachkräften“ anzubieten. Damit handelt es sich um ein Modul, das in Ergänzung von schon vorhandenen präventiven Angeboten zu sehen ist. In der ersten Projektphase (2009/2010) richtet sich das Angebot zunächst an Personen, die zu den Bereichen Sexualität und Spiritualität unter christlichen Aspekten einen persönlichen Zugang gewonnen haben und bereit sind, eine weitere Vertiefung vorzunehmen. Wenn sich das Vorgehen als erfolgreich erweist, ist eine Ausweitung des Angebotes, im Sinne einer „universellen Prävention“, vorgesehen. Die Ziele, Inhalte und die Arbeitseinheiten des Programms sind u.a daran orientiert, eine leichte Übertragung der im Seminar gemachten Erfahrungen in den Alltag zu ermöglichen.

Die Ziele des Programms sind folgende:

a.) die beiden Lebensbereiche, Sexualität und Spiritualität, in ihrer Vielgestaltigkeit persönlich erfassen und miteinander in Bezug setzen können,

b.) dazu ein verstehens- und handlungsförderndes Konzept zur Verfügung zu haben, das zwischen Bindung/Verbundenheit und Autonomie/Selbststeuerung sowie Akzeptanz differenzieren kann,

c.) Sexualität und Spiritualität als vitale Anteile der partnerschaftlichen Beziehung leben und für die persönliche und gemeinschaftliche Entwicklung nutzen können,

d.) die kommunikativen- und gestaltenden Fertigkeiten (sich mitteilen und den Anderen verstehen, über ausreichende Problemlösungsfertigkeiten verfügen, Stress bewältigen und abwehren, gemeinsame Zielvorstellungen festlegen können) zur Verfügung haben, um partnerschaftliche Intimität entwickeln und aufrecht erhalten zu können.
 
Arbeitsweise

Damit diese Ziele erreicht werden können, werden kurze Vorträge mit handlungsrelevanten Informationen gehalten. Um den Bezug zum konkreten Handeln sicherzustellen, bietet die Kursleitung modellhaft themenbezogene Gesprächssituationen als Rollenspiel an. Als Alternative dazu existieren Videosequenzen, die eingesetzt werden können. Es gibt in jeder Arbeitseinheit einen auf das Thema des Seminars bezogenen Block sowie einen mit Elementen zur Kommunikation. Auf eine Phase der persönlichen Standortbestimmung zu den entsprechenden Inhalten, folgt jeweils eine Phase, in der der Schwerpunkt darauf liegt, neue Fertigkeiten zu lernen bzw. zu trainieren und damit Erfahrungen in der eigenen Partnerschaft zu machen. Während der Übungen werden die Paare phasenweise durch einen Kursleiter unterstützt.

Das Programm berücksichtigt die neuesten Ergebnisse der psychologischen Forschung auf dem Gebiet der Partnerschaft und Ehe, die in Teilen bei umfangreichen Studien erfolgreich erprobt wurden.

Um die Standardisierung des Kursprogramms sicherzustellen, steht ein Kursleitermanual mit einer PowerPoint Präsentation für die Kurzvorträge, Videosequenzen für die Rollenspiele, Handzettel für die persönliche- und Paararbeit, sowie ein kurz gefasstes Info-Angebot der Vorträge für die Weiterführung der begonnenen Paararbeit zu Hause zur Verfügung.

Die Arbeitseinheiten (je 100 Minuten) teilen sich wie folgt auf:

1. Element: Kurzvortrag (10 Minuten) Informationsimpuls zu einem thematischen Schwerpunkt

2. Element: Rollenspiel / Videosequenz mit Relevanz für das eigene Handeln (10 Minuten)

3. Element: Kurzvortrag (10 Minuten) Informationsimpuls zur Kommunikation

4. Element: Rollenspiel / Videosequenz mit Anwendungsbeispielen für das eigene Handeln (10 Minuten)

5. Element: Einzelarbeit zur persönlichen Standortbestimmung (10 Minuten)

6. Element: Paargespräch und Training der kommunikativen Fertigkeiten (40. Minuten)

7. Element: Auswertung der Einheit in der Gruppe (10 Minuten)

Um die gruppendynamischen Anteile im Seminar zugunsten der Paargespräche so gering wie möglich zu halten, werden pro Kurswochenende jeweils zwei Kursleiter (Frau / Mann) vier Paare begleiten.

Die vorgesehene Auswertung in der Gruppe soll helfen, die noch bestehenden Fragen und Unklarheiten kennenzulernen.

Kooperationspartner bei der Entwicklung des Konzeptes

Autoren

Klann, Notker, Dr. rer. nat., Dipl. - Psych.

Klann-Heinen, Petra, Dipl. - Päd.


Wissenschaftliche Begleitung
 
Hahlweg, Kurt, Prof., Dr., Dipl. – Psych.


Kooperationspartner
 
Psychologisches Institut der Technischen Universität Braunschweig, Projektentwicklung

 
Mitarbeitende im Projekt

Brunner, Bernhard, Schuldekanat berufliche Schulen Rottenburg/Stuttgart, Projektentwicklung

Hunecke, Esther & Heinz-Peter, Düren, Projektentwicklung

Stasch, Marly & Hans-Peter, PD., Dr., Neue Familien der Fokolar Bewegung, Projektentwicklung

Wollinger, Anja & Thomas, Dr., Neue Familien der Fokolar Bewegung, Projektentwicklung

 

Bodenmann, Guy, Prof., Dr., Fribourg, Projektentwicklung, Evaluation

Huber, Stefan, Dr., Schlieren, Evaluation

Institut für Psychologie (PAG) Münster, Projektentwicklung

Kohlgraf, Peter, Dr., Neuss, Projektentwicklung, Theologie

Kröger, Christine, Dr., Dipl. – Psych., Berlin, wissenschaftliche Beratung

Richard, Matthias, Dr., Dipl. - Psych., Würzburg, Evaluation

Stanley, Scott, Ph. D. Denver, Projektentwicklung



Schiebel, Klaus, Köln, technische Unterstützung

Klann, Thomas, Rom / Rocca di Papa, Video

 
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